Honig

Auf dieser Seite wird das Produkt mit seinen Inhaltsstoffen, seinen Sorten, seiner Lagerung und seinem Preis vorgestellt.

Möchten Sie leckere Rezepte und Ideen rund um Honig haben, besuchen Sie doch die Unterseite "Rezepte und Ideen".

 

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Was ist Honig eigentlich?

Kurz gesagt: eine Mischung aus Zucker (80-85%) und Wasser (15-20%) mit wenigen weiteren Inhaltsstoffen wie Proteinen und Mineralstoffen (1-3 %). Er ist das Futter der Bienen und würde normalerweise im Winter als Vorrat dienen, wenn der Mensch es ihm nicht nehmen und durch Zuckerwasser / Zuckermasse ersetzen würde.

Wenn man genauer hinschaut, gibt es je nach Nektarquelle (zuckerhaltiger Pflanzensaft) oder Honigtauquelle (zuckerhaltige Ausscheidung von Insekten) eine unterschiedliche Zusammensetzung der einzelnen Bestandteile.

  • Fruchtzucker (Fructose)
  • Traubenzucker (Glucose)
  • Rohr- und Rübenzucker (Saccharose)
  • Malzzucker (Maltose)
  • Melezitosezucker (Melezitose)
  • Proteine
  • Enzyme (v.a. das Hydroxymethylfurfural - HMF)
  • Aminosäuren / Säuren
  • Vitamine
  • Mineralstoffe
  • Wasser

Honig hat deshalb ungefähr einen Nährwert von ca. 304 kcal / 100g.

Durch den hohen Zuckeranteil ist Honig also nicht "gesund", obwohl er natürlich durch seine weiteren Inhaltsstoffe durchaus positive gesundheitliche Wirkungen hat. Vielmehr hat Honig eine um ca. 30% höhere Süßkraft im Vergleich zu Haushaltszucker. Man kann Zucker deshalb durch Honig austauschen, um weniger Kalorien zu sich zu nehmen, muss allerdings den erhöhten Wasseranteil im Honig bei Rezepten o.ä. berücksichtigen.

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Welche Honigsorten gibt es?

Grundsätzlich kann man mittels Laboranalysen und Geschmack einen "Sortenhonig" kennzeichnen, aber als Imker kann man nicht unbedingt die Flugbewegungen in einem Naturumfeld mit reichem Trachtangebot (= viele Nektarquellen durch unterschiedliche Pflanzen) beeinflussen. Deshalb ist in der Regel geläufig den Honig einfach als "Honig", "Blütenhonig" oder "Waldhonig" (nur wenn er viel Honigtau hat und eine sehr dunkle Farbe hat, ohne dass er schnell kristallisiert) zu verkaufen. Man kann noch je nach "Erntezeitpunkt" von "Früh-" oder "Spät-/Sommerblüte" sprechen.

 

Wie sieht es in meiner Imkerei aus?

Bei mir kommt einfach nur leckerer Honig ins Glas, der von Ernte zu Ernte unterschiedliche Geschmacksrichtungen oder Farbgebungen aufweist, eben einfach Natur pur! Ich lasse meinen Honig nach dem Rühren auch im Glas auskristallisieren, sodass sich feine Zuckerkristalle bilden können, was ein Qualitätsmerkmal ist (da er trocken genug ist!), und dass er nicht vom Brot läuft. Wenn man in einem Honigeimer auskristallierten Honig wieder verflüssigen will, muss man ihn auf 39-40 Grad Celsius erwärmen und kräftig umrühren - das kann jeder selbst in einem Wasserbad und alle wertvollen Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Auch bleibt der "HMF-Wert" niedriger und Honig kann so lange haltbar bleiben.

 

Wie lagert man Honig?

Dunkel, Kühl und Trocken. Honig muss nicht in den Kühlschrank! Ein dunkler Wandschrank, auf den nicht die Sonne scheinen sollte, ist vollkommen ausreichend - oder eben der Keller, solange man ihn nicht verzehren will!

 

Was kostet denn nun das "Bienengold"?

Da Honig geerntet, geschleudert, gerührt, abgefüllt, etikettiert und verkauft werden will, die Bienen gegen die Varroa-Milbe behandelt werden sowie mit Zuckerwasser für den Winter gefüttert werden müssen, ist Honig ein handwerkliches Produkt, was einen realistischen Preis haben muss. Man sagt, dass pro Jahr und Volk ungefähr 20 kg Honig geerntet werden können, was bei größeren Imkereien natürlich die Kosten senken würde, da eben die Schleuder auch noch bei 10 Völkern benutzt werden kann oder auch die Varroa-Mittel in größeren Einheiten günstiger sind. Honig kostet deshalb bei mir zur Zeit 6 Euro + 1 Euro Glaspfand, damit ich mit dem Verkauf meine "Betriebskosten" wieder einnehmen kann. Wenn ich jetzt noch meine Arbeitszeit mit 40 Euro pro Stunde ansetzen würde und dass bei der "Bienenbetreuung" aufrechnen würde... nun, dann wären 15 Euro noch ein fairer Preis bei einem Glas Honig.

Aber warum ist "Supermarkthonig" so günstig? Die Menge machts und eben auch die Herkunft. Wer regionalen Honig haben möchte - das heißt auch mit der Einhaltung der deutschen Lebensmittelverordnung und Honigverordnung - der muss eben mehr bezahlen. Gleichzeitig kann er aber auch mehr über die Produktion erfahren, da jeder Imker mit Stolz seine "Honigfabrik" vorstellt, und er geht aber auch sicher, dass keine Zusatzstoffe (Zucker zum verdünnen etc.) im Glas enthalten sind.

Ehrlich. Lecker. Honig.

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