Monatsbetrachtung August / September

Im August stand die Varroa-Behandlung mit Ameisensäure an, welche soweit erfolgreich verlief. Leider hatte ich bei einem Volk den Verlust meiner Königin zu beklagen und bei einem weiteren Volk war keine Bruttätigkeit festzustellen, sodass hier eine erneute Nachkontrolle erfolgen muss.

Einfütterung 2020

Jetzt beginnt jedoch ebenso die "Einfütterung", nachdem im Frühjahr und Sommer der Honig - das eigentliche Winterfutter der Bienen - geerntet wurde. Wie Sie unter "Honig" erfahren haben, ist Honig ein "Zuckergemisch", sodass mit haushaltsüblichen raffinierten Zucker eingefüttert werden kann. Dazu wird im Verhältnis 3:2, d.h. 3 kg Zucker bei 2 Litern Wasser, ein Zuckersirup angemischt, welcher den Bienen zur Abnahme verfüttert wird.

Pro Volk müssen so ca. 15-20 kg Winterfutter vorhanden sein, damit im kommenden Jahr mit starken Völkern geimkert werden kann. So kommen bei einem Kilo-Preis für Zucker bei 0,72 Euro einige Euro "Betriebskosten" zusammen, sodass Honig als qualitatives Lebensmittel durchaus einen höheren Preis gerechtfertigt.

Es ist deshalb auch im Spätsommer und Herbst wichtig, eine gewisse "Tracht" im Angebot zu haben, man sieht deshalb auf Feldern oft Sonnenblumen, Phacelia oder Senfsaaten, welche noch eine gewisse Trachtvielfalt darstellen, welche allerdings nicht im Vergleich zur Frühtracht im Frühling steht.

 


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